unterlagen technische widersprüche

39 technischen parameter

1. Masse/Gewicht eines beweglichen Objektes:


Die von der Schwerkraft verursachte Kraft, die ein bewegtes Objekt auf die ihn vor dem Fallen bewahrende Auflage ausübt. Ein bewegtes Objekt verändert seine Position aus sich hieraus oder aufgrund externer Kräfte.
 

2. Masse/Gewicht eines unbeweglichen Objektes:

Die von der Schwerkraft verursachte Kraft, die ein stationäres Objekt auf seine Auflage ausübt. Ein stationäres Objekt verändert seine Position weder aus sich heraus noch aufgrund externer Kräfte.
 

3. Länge eines beweglichen Objektes:

Länge, Höhe oder Breite eines Körpers in Bewegungsrichtung. Die Bewegung kann intern oder durch externe Kräfte verursacht sein.


4. Länge eines unbeweglichen Objektes:

Länge, Höhe oder Breite eines Körpers in der durch keine Bewegung gekennzeichneten Richtung.


5. Fläche eines beweglichen Objektes:

Ebene bzw. Teilebene eines Objektes, welche aufgrund interner oder externer Kräfte ihre räumliche Position verändert.


6. Fläche eines unbeweglichen Objektes:

Ebene bzw. Teilebene eines Objektes, welche aufgrund interner oder externer Kräfte ihre räumliche Position nicht verändern kann.


7. Volumen eines beweglichen Objektes:

Volumen eines Objektes, welche aufgrund interner oder externer Kräfte seine räumliche Position verändert.


8. Volumen eines unbeweglichen Objektes:

Volumen eines Objektes, welche aufgrund interner oder externer Kräfte seine räumliche Position nicht verändern kann.


9. Geschwindigkeit:

Das Tempo, mit dem eine Aktion oder ein Prozeß zeitlich vorangebracht wird.


10. Kraft:

Die Fähigkeit, physikalische Veränderungen an einem Objekt hervorrufen zu können. Die Veränderung kann vollständig oder teilweise, permanent oder temporär sein.


11. Spannung oder Druck:

Die Intensität der auf ein Objekt einwirkenden Kräfte, gemessen als Kompression oder Spannung pro Fläche.


12. Form:

Die äußerliche Erscheinung oder Kontur eines Objektes. Die Form kann sich vollständig oder teilweise, permanent oder temporär aufgrund einwirkender Kräfte verändern.


13. Stabilität der Zusammensetzung des Objektes:

Die Widerstandsfähigkeit eines ganzen Objektes gegen aufgezwungene Formänderungen.


14. Festigkeit:

Die Fähigkeit eines Objektes, innerhalb definierter Grenzen Kräfte oder Belastungen auszuhalten, ohne zerstört zu werden.


15. Haltbarkeit eines beweglichen Objektes:

Die Zeitspanne, während der ein sich räumlich bewegendes Objekt in der Lage ist, seine Funktion erfolgreich zu erfüllen.


16. Haltbarkeit eines unbeweglichen Objektes:

Die Zeitspanne, während der ein räumlich fixiertes Objekt in der Lage ist, seine Funktion erfolgreich zu erfüllen.


17. Temperatur:

Der Verlust oder Gewinn von Wärme als mögliche Gründe für Veränderungen an einem Objekt während des geforderten Funktionsablaufes.


18. Helligkeit:

Lichtenergie pro beleuchteter Fläche, Qualität und Charakteristik des Lichtes, Grad der Ausleuchtung.


19. Energieverbrauch eines beweglichen Objektes:

Der Energiebedarf eines sich aufgrund interner oder externer Kräfte räumlich bewegenden Objektes.


20. Energieverbrauch eines unbeweglichen Objektes:

Der Energiebedarf eines sich trotz äußerer Kräfte räumlich nicht bewegenden Objektes.


21. Leistung, Kapazität:

Das für die betreffende Aktion benötigte Verhältnis aus Aufwand und Zeit. Dienst zur Charakterisierung benötigter, aber unverwünschter Veränderungen in der Leistung eines Systems.


22. Energieverluste:

Unfähigkeit eines Objektes Kräfte auszuüben, insbesondere wenn nicht gearbeitet oder produziert wird.


23. Materialverluste:

Abnahme oder Verschwinden von Material, insbesondere wenn nicht gearbeitet oder produziert wird.


24. Informationsverlust:

Abnahme oder Verlust an Informationen oder Daten.


25. Zeitverlust:

Zunehmender Zeitbedarf zur Erfüllung einer vorgegebenen Funktion.


26. Materialmenge:

Die benötigte Zahl an Elementen oder die benötigte Menge eines Elementes für die Erzeugung eines Objektes.


27. Zuverlässigkeit (Sicherheit):

Die Fähigkeit, über eine bestimmte Zeit oder Zyklenanzahl die vorgegebene Funktion erfüllen zu können.


28. Meßgenauigkeit:

Der Grad an Übereinstimmung zwischen gemessenem und wahrem Wert der zu messenden Eigenschaft.


29. Fertigungsgenauigkeit:

Das Maß an Übereinstimmung mit Spezifikationen.


30. Äußere negative Einflüsse auf das Objekt:

Die auf ein Objekt einwirkenden, Qualität und Effizienz beeinflussenden äußeren Faktoren.


31. Negative Nebeneffekte des Objektes:

Intern erzeugte Effekte, die die Qualität und Effizienz eines Objektes beeinträchtigen.


32. Fertigungsfreundlichkeit:

Komfort und Einfachheit, mit der ein Produkt erzeugt werden kann.


33. Bedienkomfort:

Komfort und Einfachheit, mit der ein Objekt bedient oder benutzt werden kann.


34. Reparaturfreundlichkeit:

Komfort und Einfachheit, mit der ein Objekt nach Beschädigung oder Abnutzung wieder in den arbeitsfähigen Zustand zurückversetzt werden kann.

35. Anpassungsfähigkeit:

Die Fähigkeit, sich an veränderliche externe Bedingungen anpassen zu können.


36. Kompliziertheit der Struktur:

Anzahl und Diversität der Einzelbestandteile einschließlich deren Verknüpfung. Weiterhin ist hier die Schwierigkeit, ein System als Benutzer zu beherrschen, gemeint.


37. Komplexität in der Kontrolle der Steuerung:

Anzahl und Diversität von Elementen bei der Steuerung und Kontrolle des Systems, aber auch der Aufwand, mit akzeptabler Genauigkeit zu messen.


38. Automatisierungsgrad:

Die Fähigkeit, ohne menschliche Interaktion zu funktionieren.


39. Produktivität (Funktionalität):

Das Verhältnis zwischen Zahl der abgeschlossenen Aktionen und des dazu notwendigen Zeitbedarfes.

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