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Ideale Maschine

klassische triz tools

ideale maschine

Die Ideale Maschine ist, genau wie die oben beschriebenen Methoden, eines der Werkzeuge der TRIZ-Methode und wird von Altshuller folgendermaßen definiert: 

"Die Ideale Maschine ist ein Eichmuster, das über folgende Eigenheiten verfügt: Masse, Volumen und Fläche des Objektes, mit dem die Maschine arbeitet, stimmt ganz oder fast vollständig überein mit Masse, Volumen und Fläche der Maschine selbst. Die Maschine ist nicht Selbstzweck. Sie ist nur das Mittel zur Durchführung einer bestimmten Arbeit" G. S. Altschuller.

In der englischsprachigen TRIZ-Literatur ist auch vom Ideal Final Result (IFR) die Rede. Das IFR stellt jedoch nichts anderes dar als das Modell der Idealen Maschine. Das oben angeführte Zitat von Altschuller läßt sich in verständlicher Form in den beiden folgenden Grundbedingungen, die die Ideale Maschine erfüllen muß, darstellen.

  1. Die Ideale Maschine stellt ihre Funktionen zur Verfügung, ohne selbst zu existieren.
  2. Die Ideale Maschine ist unabhängig von einer späteren Realisierung.
  1. Kompromisse werden nicht akzeptiert.

  2. Die Ideale Maschine bedarf keiner Wartung und nimmt keinen Platz in Anspruch.

Der Vorteil dieses Konzepts liegt darin, daß sich der Anwender mit der Zieldefinition auseinandersetzen muß. Häufig wird in der Praxis damit begonnen, vermeintliche Probleme zu lösen, ohne sich bewußt zu werden, welcher Zweck damit erreicht werden soll. Die Erarbeitung des Konzeptes der Idealen Maschine stellt eine Zielvereinbarung dar, die nicht erreicht werden muß, sie ist jedoch eine Orientierungshilfe bzw. ein Fernziel zur Entwicklung neuer Produkte. Der Anwender hat die Möglichkeit, sich am Ideal zu orientieren und kann seine Arbeit somit zielgerichtet und effizient vorantreiben bzw. weiterentwickeln.

Im Zusammenhang mit der Idealen Maschine und der TRIZ-Methode ist der Ausdruck "weiterentwickeln" unter folgenden Gesichtspunkten zu betrachten:

  • Steigender Kundennutzen des Systems,
  • sinkende Kosten des Systems

und

  • weniger schädliche Wirkung durch das System.

Die Weiterentwicklung eines Systems bedeutet somit auch eine Steigerung der Idealvorstellung. Weitere Vorteile durch die Formulierung der Idealen Maschine äußern sich in drei wesentlichen Punkten:

  1. Zeitlich begrenztes Denken außerhalb der persönlichen Denkgrenzen.
  2. Beseitigung von empfundenen und wirklichen Barrieren durch das Ausarbeiten von alternativen Lösungskonzepten.
  3. Die Ideenfindung beginnt mit Perfektion durch Orientierung an der Idealen Maschine, Trends sind somit leichter zu erkennen.

Diese Vorteile ermutigen zu sogenannten "Durchbruchslösungen". Die Definition der Idealen Maschine vermeidet die Entwicklung zu einer wenig idealen Lösung und führt dazu, daß Projekte aufgrund der exakten Zieldefinition sehr genau abgegrenzt werden können.

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