Problemformulierung anhand eines Handy´s

Die primär nützliche Funktion (PNF) ist das „überall erreichbar“ sein, die primär schädliche Funktion (PSF) ist das „krank machen durch Strahlung“. Überall erreichbar sein, ist nur gewährleistet durch „mobile Kommunikation“, die bei Handys einen Energiespeicher für die elektrische Versorgung erfordert. Durch diese Versorgung treten Strahlungen auf (Elektrosmog), die unter Umständen schädlich für den Benutzer sein können.

Auf der Basis einer solchen Problemformulierung lassen sich eine Reihe von Teilaufgaben definieren:

  • Präventive Maßnahmen,
  • nützliche Funktionen verstärken,
  • schädliche Funktionen eliminieren oder abschwächen,
  • Widersprüche lösen

Widersprüche lassen sich aus der Problemformulierung sehr leicht ablesen. Immer wenn z.B. eine nützliche Funktion neben einer nützlichen auch eine schädliche Funktion verursacht, oder wenn eine nützliche Funktion auch eine andere nützliche Funktion verhindert.

Anhand dieser gründlichen Analyse der Teilprobleme eröffnete sich dem Problemlöser eine Vielzahl von Ansätzen zur Ausarbeitung der am besten geeigneten Problemlösung. Damit ist auch diese Methode gut geeignet, um Widersprüche aufzudecken und anhand der gefundenen Ergebnisse eine Auswahl der zur Verfügung stehenden TRIZ-Werkzeuge vorzunehmen.

Die Innovations-Checkliste und der Prozeß der Problemformulierung sind zusammen ein mächtiges Innovationswerkzeug. Sie wurden entwickelt, um Limitationen der klassischen TRIZ-Methode zu überwinden.

Sie haben Fragen?

Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!
Kontaktjetzt Anrufen