Problemformulierung

Die Problemformulierung geht auf die Funktionsmodellierung nach Ideation International zurück.

Ein einfaches Ursachen-Wirkungs-Diagramm soll die Beziehung zwischen der „primär schädlichen Funktion“ und „primär nützlichen Funktion“ eines Systems darstellen. Angefangen mit einer dieser beiden primären Funktionen wird der gesamte Prozeß in die einzelnen Teilfunktionen untergliedert, die miteinander in Verbindung gesetzt werden. Dies wird so weit geführt, bis die beiden primären Funktionen über dieses Funktionsdiagramm miteinander verbunden sind. Im Prinzip gibt es hierbei nur vier mögliche Verknüpfungen zwischen den Funktionen:

  • Eine nützliche Funktion verursacht eine weitere nützliche Funktion,
  • eine nützliche Funktion führt zu einer schädlichen Funktion,
  • eine nützliche Funktion verhindert eine andere nützliche Funktion
  • eine nützliche Funktion verhindert eine schädliche Funktion.

Diese Vorgehensweise und das so erzeugte Schaubild geben eine gute Übersicht zu all den kleineren Problemen, die in einer innovativ zu bearbeitenden Aufgabenstellung stecken. Eine effiziente Lösung des Gesamtproblems wird durch diese Darstellung der Ursache-Wirkungs-Beziehung erleichtert. Sind alle Beziehungen positiver wie negativer Art identifiziert, dann kann schon die Lösung eines einzigen dieser sekundären Detailprobleme zur Lösung der gesamten Aufgabenstellung führen.

Am Beispiel eines Mobiltelefons soll dies verdeutlicht werden.

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